TOC Analysator TORCH

Der TOC Analysator Torch nutzt zum Aufschluss des TOC/TNb die katalytische Oxidation. Der weite Messbereich von 50 ppbC bis 30.000 ppmC zeichnen den TOC Analysator aus. Auch salz- und partikelhaltige Proben werden mit dem Gerät problemlos gemessen.

TOC Torch (Hochtemperaturaufschluss)

Die Geräte TOC Torch und TOC Lotix nutzen zur Analyse die katalytische Oxidation mit anschließender NDIR-Detektion. Wie bereits beim TOC Fusion wird die gesamte Probe im NDIR Detektor konzentriert und anschließend bestimmt.

Auf dem TOC Analysator befindet sich der Probengeber, der mit drei unterschiedlichen Probentellern beladen werden kann. Der Torch wird über einen PC angesteuert, der platzsparend im Gerät verbaut ist. Das Bedienprogramm ermöglicht eine automatische Kalibrierung und eine automatische Verdünnungsfunktion, falls die gemessene Probe oberhalb des Detektionsbereiches liegt. Die Wartung ist durch die Baugruppenanordnung im Gerät sehr einfach, da alle Teile gut zugänglich sind.

Besonderheiten des TOC Torch:

  • Unterschiedliche Verbrennungstemperaturen können der jeweiligen Methode zugeordnet werden
  • Statische Druckkonzentration (zum US-Patent angemeldet)
  • Automatische Verdünnungsfunktion bei Proben außerhalb des Messbereichs
  • Multimethoden für unterschiedliche Messbereiche und Applikationen
  • Automatische Kalibrierung - Standards müssen nicht von Hand hergestellt werden
  • Detektionslevel:
    • Kohlenstoff 50ppb bis 30.000ppm (50 µg bis 30.000 mg)
    • Stickstoff 50ppb to 2.000ppm (50 µg bis 2.000 mg)
  • Simultane Analyse für Kohlenstoff und Stickstoff
  • Leichter Zugang zu allen Baugruppen
  • Verbesserter Katalysator
  • Eingebauter Probengeber
  • Kürzere Analysendauer durch Ansäuerung der Probe im Probengeber
  • Automatische Blankwerterfassung
  • elektronischer Durchflussregler zur exkaten Trägergassteuerung
  • Optionales TN Modul

Benutzerfreundlichkeit

Vollautomatisierte Abläufe
Wie der FUSION ist auch der TORCH mit einem automatischen Kalibrierprogramm ausgestattet, das eine große Entlastung für den Bediener darstellt. Für Mehrpunktkalibrierungen werden die Kalibrierstandards durch das Gerät aus einer Stammlösung selbst hergestellt. Die Stammlösung wird, wie auch die zu messenden Proben, in einen automatischen Probengeber eingestellt. Dieser automatische Probengeber ist im System platzsparend integriert und so angeordnet, dass auch noch nachträgliche Proben eingestellt werden können, ohne den Sequenzlauf zu unterbrechen. Der Probenteller verfügt über 75 Positionen für 40 ml Vials (Proben) sowie über vier Positionen für 125 ml Flaschen (Stammlösungen). Das Bedienprogramm enthält neben der automatischen Kalibrierung zum Beispiel auch eine Verdünnungsfunktion, die automatisch dann erfolgt, wenn die gemessene Probe oberhalb des Detektionsbereiches liegt. Die Komponenten für die Probenvorbereitung und die TOC-Analyse sind an der Stirnseite der Geräte gut sichtbar angebracht, so dass die Analytik während des Ablaufes beobachtet werden kann. Das wird von den Mitarbeitern, die das System bedienen, als sehr angenehm empfunden. Der TOC Torch erfüllt die Forderungen der 21 CFR Part 11 vollständig und sind ist in der pharmazeutischen Industrie, die die FDA-Zulassung benötigen, uneingeschränkt einsetzbar. Umfangreiche Validierungsunterlagen für die Durchführung der IQ/OQ/PQ sind ebenso verfügbar wie Dokumentation und Anleitung für die Reinigungsvalidierung.

Einfache Wartung

Der Benutzerfreundlichkeit wurde in der Bedienung, wie auch bei Wartungsarbeiten, höchste Priorität eingeräumt. Wartungsarbeiten sind durch die übersichtliche Baugruppenanordnung optimal einfach durchzuführen, da alle Bauteile sehr gut zuzuordnen und zugänglich sind.


linkes Bild: Verbrennungsofen im geschlossenen Zustand
rechtes Bild: Blick auf das Verbrennungsrohr

Statische Druckkonzentration (SPC)

SPC-Technologie (Static Pressure Concentration - SPC) im NDIR-Detektor
Während der TOC Analyse wird der organische Kohlenstoff in der neu konzipierten UV Reaktionskammer oxidiert. Das Trägergas treibt das CO2 aus der Probe zum Detektor. Ein Auslassventil nach dem Detektor wird geschlossen um das gesamte Kohlendioxid in einer Messung zu bestimmen.
Der Vorteil bei dieser Messmethode besteht darin, dass die gesamte Probe im Detektor konzentriert und auf einmal gemessen wird. Diese Technik schließt den inhärenten Fehler anderer Detektionsmethoden aus.

Statische Druckkonzentration Auslassventil schließen und Anreicherung

Statische Druckkonzentration Detektion der Probe im NDIR Detektor

Statische Druckkonzentration Öffnen des Auslassventils und Spülung mit Stickstoff

Welche Vorteile bietet der statische NDIR-Detektor im Vergleich mit den bisher verwendeten Durchfluss-Detektoren?

Im neuen, statischen SPC (Static Pressure Concentration)-NDIR-Detektor wird das Trägergas mit den die TOC-Konzentration bestimmenden CO2- Molekülen gesammelt, bis sich das gesamte Trägergas und damit die gesamten CO2-Anteile im Detektor befinden. Erst dann wird eine Messung vorgenommen, d.h., dass dann mit dieser Messung auf einmal der gesamte TOC-Gehalt gemessen wird. Dies garantiert auch beste Messergebnisse im „Low-End“-Bereich.
Speziell beim Einsatz in der katalytischen Verbrennungsmethode (TORCH), wo deutlich geringere Probemengen als in der UV/Persulfat-Aufschlusstechnik (FUSION) verwendet werden, wirkt sich die neue Technologie sehr positiv auf die Qualität der Messergebnisse im unteren Messbereich aus.

Probengeber

Der Probengeberteller hat 75 Positionen für 40 ml Probenflaschen und 4 Positionen für 125 ml Probenflaschen. Für die Kalibrierung des Torch ist es nicht notwendig, Kalibrierlösungen herzustellen. Eine Stammlösung wird in ein Probenglas abgefüllt und in den Probengeber gestellt. Hieraus verdünnt der TOC Torch die Kalibrierstandards selbständig.


Es stehen folgende Probenteller zur Verfügung:
• 75 Positionen; 40ml VOA vials (28 x 95 mm) + 4 Positionen mit 125 ml Flaschen für Standards, SST etc.
• 90 Positionen; 55ml test tubes (25 x 150 mm) + 4 Positionen mit 125 ml Flaschen für Standards, SST etc.
• 120 Positionen; 20ml test tubes (18 x 150 mm) + 4 Positionen mit 125 ml Flaschen für Standards, SST etc.

Offizielle Methoden

Der TOC TORCH erfüllt die Voraussetzungen zur TOC/TNb-Messung von Trinkwasser, Oberflächen- und Grundwasser, pharmazeutischem Wasser, Abwasser, Salzwasser, Prozesswasser u.a. nach den Methoden EP 2.2.44, USP 643 Chapter 24, EPA 415.1, 415.3, 9060A, 5310B, ISO 8245, EN 1484, ASTM D2579, prENV13370, AOAC 973.47u.a., TNb Modul: DIN-ISO 11905-2, EN-12260 u.a.

Anwendungsgebiete
Salz- und partikelhaltige Wässer, Abwässer, Industrielle Wässer,  Trink- und Oberflächenwasser, Grundwasser, Reinigungsvalidierung, Water for Injection (WFI), Kühlwasser, USP, EP, JP

Downloads


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In Zusammenarbeit mit PRA bietet ANTEC Standards, Reagenzien sowie Probengläser für Ihren TOC Analysator an, wie etwa Suitability Standards nach USP <643>, Kalibrierstandards für alle Gerätetypen, Standards für die IQ, OQ und PQ Validierung, Säure und Persulfatreagenzien sowie Sets für die Reinigungsvalidierung (CIP) an.

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Alle Standards werden mit USP-zertifizierten Referenzmaterialen hergestellt und verfügen über ein Analysenzertifikat. Die Standards werden in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten. Die Standards sind erhältlich in Vials von 40 ml bis 1 Liter Standardflaschen.
Bitte fragen Sie uns bei Interesse telefonisch an unter +49 (0) 8856 9910 oder per E-Mail kontakt@antec.de


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