

Das AccuVap-Modul verdampft Lösemittel, engt Extrakte auf ein definiertes Volumen ein und führt automatischen Lösemittelaustausch durch – bereit für GC/MS oder für die weitere Probenvorbereitung.
Das AccuVap-Modul verdampft Lösemittel, engt Extrakte auf ein definiertes Volumen ein und führt automatischen Lösemittelaustausch durch – bereit für GC/MS oder für die weitere Probenvorbereitung.
In der Rückstandsanalytik folgen nach der automatisierten GPC- oder SPE-Aufreinigung oft manuelle Arbeitsschritte: Einengen der Extrakte, Lösemittelaustausch und Abfüllen in GC-Vials. Das AccuVap-Modul eliminiert diese manuellen Schritte und verkürzt die Gesamtlaufzeit drastisch.
Anwendung: Inline-Konzentration nach GPC und SPE
Typische Workflows:
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GPC + AccuVap: Eluate aus der GPC werden während der Collect-Phase direkt in die Verdampfungskammer geleitet, schonend eingeengt und mit Austausch-Lösemittel versetzt – bereit für GC/MS.
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SPE + AccuVap: SPE-Eluate werden während der Elutions-Phase inline konzentriert, optional mit Lösemittelaustausch für nachfolgende Analysen.
-
Standalone-Betrieb: Proben aus Vials werden im Autosampler positioniert, in die AccuVap überführt und eingeengt – flexibel vor oder nach anderen Probenvorbereitungsschritten.
Anwendungsbeispiele:
- Pestizidanalytik in Lebensmitteln nach ASU L 00.00-34
- PCB- und PAK-Analytik nach DFG S19
- Umweltanalytik (Wasser, Boden, Sediment) nach EPA-Methoden
- Mykotoxin-Analytik in Getreide und Nüssen
Funktionsweise: Schonende Verdampfung ohne Siedeverzug
Das AccuVap-Modul nutzt ein intelligentes, statisches Verdampfungssystem ohne rotierende Teile. Extrakte oder Eluate werden kontinuierlich in kleinen Portionen zugeführt und entsprechend der Zuführmenge mit Vakuum und Temperatur verdampft.
Der Verdampfungsprozess im Detail:
- Kontinuierliche Zufuhr: Proben werden inline aus GPC/SPE oder aus Vials zugeführt.
- Sensor-gesteuerte Regelung: Level-Sensoren in der Verdampfungskammer erfassen den Füllstand und passen Vakuum- und Heizraten automatisch an – auch bei „schwierigen" Proben wie Kakaoproben.
- Schonende Einengung: Durch die kleine Hysterese der Temperatur- und Vakuumsteuerung werden Wirkstoffverluste vermieden; Einengung bis zur Trockene ist risikolos möglich.
- Exakter Lösemittelaustausch: Nach der Einengung erfolgt die Zugabe des Austausch-Lösemittels über hochpräzise Mikroliterspritzen (±1 µl).
- Transfer in Vials: Die konzentrierten Proben werden nahezu vollständig in GC- oder andere Vials überführt – auch bei kleinsten Mengen.
Besonderheit: Die Trockene wird erst am Ende erreicht, wenn keine Probe mehr zugeführt wird. So wird ein Überlaufen oder Trockenlaufen der Kammer während des Prozesses ausgeschlossen.
Hochpräzise Probenkonzentration ohne Wirkstoffverluste
Das AccuVap-Modul setzt auf hochpräzise Bauteile und sensor-gesteuerte Prozesskontrolle, um eine verlustfreie Probenkonzentration auch bei komplexen Matrices zu gewährleisten.
Intelligente Prozesssteuerung:
- Level-Sensorik: Der Füllstand in der Verdampfungskammer wird kontinuierlich erfasst – auch bei „schwierigen" Proben wie fetthaltigen Lebensmittelmatrices (z. B. Kakao, Nüsse, Ölsaaten).
- Adaptive Regelung: Temperatur- und Vakuumeinstellungen werden automatisch an den Füllstand und den Arbeitsfortschritt angepasst.
- Kleine Hysterese: Die feine Steuerung von Vakuum und Temperatur minimiert thermische Belastung und ermöglicht die risikolose Einengung bis zur Trockene ohne Wirkstoffverluste oder Zersetzung.
Ergebnis: Reproduzierbare Konzentrationsergebnisse auch bei kleinsten Probenvolumina – die konzentrierten Analyten stehen vollständig für die nachfolgende GC/MS- oder LC/MS-Analyse zur Verfügung.
Zwei Verdampfungsoptionen serienmäßig: Trockene oder Restvolumen
Das AccuVap-Modul bietet beide Einengungsmodi serienmäßig – wahlweise Einengung zur Trockene oder auf ein definiertes Restvolumen mit automatischem Lösemittelaustausch. Beide Verfahren können sogar in einer Probensequenz gemischt werden.
Einengung zur Trockene – schonend und verlustfrei
Die Einengung zur Trockene ist die am häufigsten genutzte Option, insbesondere für Methoden mit nachfolgendem Lösemittelaustausch.
Prozessablauf:
- Niedrige Temperaturen: Durch das eingestellte Vakuum bleiben die Verdampfungstemperaturen während des gesamten Prozesses gleichbleibend niedrig (typisch 30–50 °C, lösemittelabhängig).
- Automatische Trockene-Erkennung: Sobald die Trockene erreicht ist, erkennt das System dies sofort und schaltet die beheizte Bodenplatte augenblicklich ab.
- Aktive Kühlung: Der beheizte Boden wird zusätzlich mit einem Luft- oder Stickstoffstrom gekühlt, um thermische Belastung der Analyten zu minimieren.
- Dank der geringen Temperatur-Hysterese (<1 °C) werden thermisch bedingte Wirkstoffverluste minimiert – insbesondere im Vergleich zu konventionellen Verdampfungssystemen mit rotierenden Teilen oder größerer Masse.
Ideal für: Methoden nach DFG S19, ASU L 00.00-34, EPA 3535, bei denen ein vollständiger Lösemittelaustausch erforderlich ist.
Einengung auf Restvolumen mit Level-Sensor
Bei der Einengung auf ein definiertes Restvolumen wird der Verdampfungsprozess durch einen unteren Level-Sensor in der Verdampfungskammer gesteuert.
Prozessablauf:
- Sensor-gesteuertes Abschalten: Sobald der Flüssigkeitsspiegel den unteren Sensor erreicht, wird die Energiezufuhr zur Bodenheizung automatisch abgeschaltet.
- Automatischer Lösemittelaustausch: Das Austausch-Lösemittel wird exakt dosiert zugegeben (±1 µl).
- Mehrfach-Zyklus optional: Der Prozess (Verdampfen → Auffüllen → Verdampfen) kann mehrfach wiederholt werden, um unerwünschtes Lösemittel vollständig zu entfernen.
- Reproduzierbarer Transfer: Zum Abschluss wird automatisch auf das untere Sensor-Niveau aufgefüllt, um eine konstante Probenmenge für den Transfer in GC-Vials zu gewährleisten.
- Stufenlose Einstellung: Die Höhe des Sensors – und damit das Endvolumen – ist stufenlos einstellbar (typisch 0,5–10 ml, in 1 µl-Schritten kalibrierbar).
Ideal für: Methoden, bei denen kein vollständiger Lösemittelaustausch erforderlich ist, oder für direkte Injektion nach der Einengung.
Automatischer Lösemittelaustausch mit Mikroliter-Präzision
Nach der Einengung erfolgt der Lösemittelaustausch vollautomatisch über ein integriertes Spritzenmodul mit hochpräzisen Mikroliterspritzen.
Zwei Austausch-Verfahren wählbar:
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Direkte Zugabe: Das Austausch-Lösemittel wird nach der Einengung exakt dosiert zugegeben (±1 µl). Die Endkonzentration wird durch das zugegebene Volumen bestimmt.
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Mehrfach-Rückführung: Alternativ kann das Austausch-Lösemittel mehrfach auf ein Restvolumen zurückgeführt werden – ideal für Methoden, die einen intensiven Austausch erfordern.
Erweiterbarkeit: Das AccuVap-Modul lässt sich nachträglich mit SPE-Modulen aufrüsten, um zusätzliche Probenvorbereitungsschritte (z. B. Clean-up nach der Einengung) in den automatischen Workflow zu integrieren.
Evaporationsmodul: FAQ
Fragen und Antworten zum Probenkonzentrationsmodul AccuVap:
Das AccuVap Modul kann (entweder) sowohl Inline mit dem GPC- (bzw.) und/oder SPE-Modul als auch als Stand-alone-Verdampfungssystem verwendet werden.
In der Collect-Phase (GPC) bzw. Elutionsphase (SPE) wird die Probe direkt in das AccuVap-Modul überführt und dort unmittelbar "inline" eingeengt.
Bedingt durch die geniale Konstruktion der AccuVap-Verdampfungskammer erfolgt der Start des Einengungsprozesses unmittelbar nach Einleitung der ersten Milliliter des Eluates in der GPC-Collect-Phase bzw. in der SPE-Elutionsphase. D.b., dass die Probe nicht "zwischengelagert" werden muss, sondern parallel, zeitgleich zur Elution, in der AccuVap weiterverarbeitet wird.
Bei Verwendung der AccuVap als Stand-alone-Verdampfungssystem wird die Probe kontinuierlich aus Probengefäßen (z.B. Spitzkolben) durch Sensoren gesteuert entnommen, bis sich keine Flüssigkeit mehr im Vorlagegefäß befindet. Mit einem optionalen Spülvorgang des Vorlagegefäßes wird die vollständige Überführung auch eventueller Probenreste sicher gestellt.
In den Labor-Rotationsverdampfern wird der Verdampferkolben in einem Heizbad erwärmt und die Siedetemperatur durch Vakuum so abgesenkt dass auch temperaturempfindliche Substanzen weitgehend verlustfrei eingeengt werden. Solange sich Lösemittel im Verdampfungskolben befindet, bleibt die Verdampfungstemperatur gleichbleibend niedrig. Das ändert sich jedoch, wenn das Lösemittel im Verdampferkolben verdampft ist; dann steigt die Temperatur im Kolben schlagartig bis zur Temperatur des Heizbades. Durch die große Masse des Heizbades bedingt, läßt sich eine Temperaturabsenkung im Rotationsverdampfer nur sehr langsam erreichen. D.h., dass die Probe dem Heizbad entnommen werden muss, solange sich noch eine Restmenge Lösemittel im Kolben befindet. Eine ständige Überwachung der Restmenge im Verdampfungskolben ist also nötig, um diesen noch vor dem Erreichen der Trockene aus dem Heizbad zu entnehmen und damit die Zerstörung temperaturempfindlicher Substanzen zu verhindern.
Anders in der innovativen Verdampfungskammer der AccuVap: Auch hier wird die Verdampfungstemperatur durch Vakuum abgesenkt; der Verdampfungsvorgang erfolgt schonend ohne Siedeverzug. Durch die sehr geringe Masse des elekrisch beheizten Verdampfungskammer-Bodens wird die Temperatur des Bodens nach Abschaltung der elektrischen Heizenergie (beim Erreichen der Trockene, die elektronisch festgestellt wird) sehr schnell auf die Verdampfungstemperatur des Lösemittels abgesenkt. Die Temperaturhystere innerhalb der Kammer ist dadurch äußerst gering; auch temperaturempfindliche Substanzen können so verlustfrei zur Trockene gebracht werden.
Alternativ kann aber auch zu einem Restvolumen eingeengt und der Lösemittelaustausch mit einem höher siedenden Lösemittel durchgeführt werden.
Die Verdampfungskammer ist durch Sensoren in unterschiedliche Zonen aufgeteilt. In der unteren Zone wird der Kammerboden nicht beheizt und damit bleibt Lösemittel (ca. 0,5 bis 1 ml) in dieser Zone stehen. Die Wirkstoffe werden in diesem Lösemittelrest konzentriert und gehalten. Erst am Endpunkt (Ende der GPC-Collect-Phase, SPE-Elutions-Phase) ist in der Methode festgelegt, ob die Probe weiterhin zur Trockene oder zu einem Restvolumen eingeengt wird.
Die Temperatur in der Probe ist abhängig vom Lösemittel(gemisch) und vom angelegten Vakuum.
Bei Cyclohexan:Ethylacetat 1:1 und einem angelegtem Vakuum von 180 Torr ergibt sich eine Probentemperatur bei der Verdampfung von ca. 28°C.
Die Verdampfungskammer wird durch Sensoren in unterschiedliche Zonen unterteilt, damit sowohl ein Überlaufen als auch ein Trockenlaufen der Verdampfungskammer während der Einengung ausgeschlossen ist.
Ja. Der AccuVap-Sensor ist empfindlich gegenüber allen flüssigen Proben, unabhängig von der Probenkonzentration, der Probenmatrix oder vom Lösemittel in dem die Probe gelöst ist.
Auch "schwierige" Proben wie etwa Kakao- oder Teeproben werden vom AccuVap-Sensor problemlos detektiert.
Für nachfolgende Analysensysteme (z. B. GC-MS/MS und LC-MS/MS) oder für weitere nachfolgende Probenaufreinigungsschritte (z. B. SPE) werden die Proben oft in unterschiedlichen Lösemitteln benötigt. Mit der AccuVap ist ein Split der Probe in unterschiedliche Konzentrationen und unterschiedlichen Lösemitteln möglich. Die Probe kann gesplittet und mit bis zu fünf unterschiedlichen Lösemitteln versetzt und dann transferiert (Vials, SPE-Modul, GPC-Modul) werden.
Optionen und Erweiterungen: Temperierte Racks
Die Probenracks können auf einer vom Anwender eingestellten Temperatur gehalten werden – ideal für temperaturempfindliche Analyten oder zur Vermeidung von Ausfällungen während des Transfers.

Liquid Handling Modul
Das optionale Liquid Handling Modul erweitert die Möglichkeiten:
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12+3 Lösemittel: 12 Lösemittel am SPE-Modul + 3 weitere am Autosampler-Modul
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Hochpräzise Dosierung: Mikroliterspritzen mit anpassbarer Spritzengeschwindigkeit
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Automatisierte Schritte: Probenhomogenisierung, Lösemittelzugabe, Verdünnungen, interne Standards

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- Dosieren
- Dispensieren
- Verdünnen
- Lösen
- Transferieren
- Pipettieren
- Homogenisieren
- Probenteilung
- Systemreinigung
Plug & Play: Module nachrüsten
Weitere PrepLinc-Module (GPC, SPE, LVi, AccuVap) können jederzeit ohne Umbauarbeiten hinzugefügt werden. Anschluss per Netzwerkkabel, automatische Registrierung im System – sofort einsatzbereit.
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Anwendungsdatenblätter



Veröffentlichung von Melanie Lehneke, Intertek Food Services in der Deutschen Lebensmittel Rundschau
Bestimmung von leichten und schweren polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) in Fetten und Ölen pflanzlicher und tierischer Herkunft mittels automatisierter 2D-GPC und anschließender GC-MS-Detektion
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) sind Verbindungen, die bei unvollständigen Verbrennungsprozessen oder Pyrolyse organischer Ausgangsmaterialien (z. B. Holzkohle, Öl) gebildet werden. Sie bestehen aus mindestens zwei kondensierten aromatischen Ringsystemen. Da die Bildungsprozesse unspezifisch verlaufen, tauchen PAKs in vielen verschiedenen Formen auf.
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Veröffentlichung von Ralf Godeck, GfL Berlin in der Deutschen Lebensmittel Rundschau
Automatisierte Probenvorbereitung für die Bestimmung von Pestizidrückständen in hocheffizienten Laboratorien mit GPC-GC-MS/MS und -LC-MS/MS"
Die Gelpermeationschromatografie (GPC) ist ein leistungsfähiges Separationsverfahren, welches u. a. zur Probenvorbereitung und Extraktaufreinigung innerhalb unterschiedlicher analytischer Gesamtverfahren eingesetzt werden kann. Insbesondere bei der modularen Analytik von Pflanzenschutzmitteln aus Lebensmittelmatrizes gemäß ASU L00.0034 hat sich die GPC als Bestandteil der Extraktaufreinigung bewährt.
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Anwendungsdatenblatt 75
Die Methode L00.00-34, Untersuchung von Lebensmitteln, Modulare Multimethode zur Bestimmung von Pflanzenschutzrückständen in Lebensmitteln (Erweiterte Neufassung der DFG-Methode S 19), Bausteine C1 (GPC) und C2 (SPE) wird mit der Probenvorbereitungsplattform PrepLinc vollständig automatisiert.
Die Extraktlösung aus einem der Bausteine E (L00.00-34) wird in einem 10 ml Glas in den Probengeber eingestellt. Die an das PrepLinc System angeschlossene GPC-Säule wird vor dem ersten Probelauf mit Cyclohexan:Ethylacetat 1:1 equilibriert. Das SPM-Modul wird mit einer Kieselgelsäule bestückt. Als Auffanggefäße für die Elutionen 0 bis 5 (Baustein C1) bzw. Elutionen 1 bis 5 (Baustein C2) werden GC vials in den Tray eingestellt. Über den Sequenz-Editor wird die Linc-Methode L00.00-34-GPC-SPE geladen und die Ein- und Ausgabevials bestimmt. Anschließend wird das Gerät gestartet, die Probe wird vollautomatisch gereinigt, eingeengt und nach einem Lösemittelaustausch in GC Vials abgefüllt.
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Anwendungsdatenblatt 105
Gel Permeation Chromatography is a size-exclusion liquid chromatography method used to remove lipids, sulfur and other co-extractives from environmental and food matrices prior to analytical analysis. It is a desirable technique because it is non-destructive and separates based on molecular size.
GPC Cleanup, while a beneficial cleanup technique, has been criticized for its solvent and time investments. GPC Cleanup using the traditional glass column requires one hour per sample and about 300mL of mobile phase solvent. Additionally, the traditional mobile phase is methylene chloride (DCM), a chlorinated solvent that requires expensive disposal.
To significantly decrease the cost of GPC Cleanup, the run time must be shortened. Simply increasing the mobile phase flow rate may speed the processing time, but will not decrease the amount of solvent used. It will also create pressure problems with the column. Another way to increase sample throughput while decreasing solvent consumption is to decrease the bed volume of the column. The lower bed volume will decrease the run time, thus decreasing the amount of solvent used to process each sample. There are, however, drawbacks to decreasing column bed length in some situations.
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Anwendungsdatenblatt 110
The USDA FSIS National Residue Program mandates the testing of domestic meat to prevent violative levels of persistent pollutants like chlorinated pesticides from entering the food supply. Recent findings have prompted an interest in flame retardant levels in meat. Flame retardant compounds, like hexabromobiphenyl, are commonly found in flame retardants and enter the animal by ingestion of retardant-treated items. Little is known of the toxicity of fire retardant compounds in humans, but research in rodents suggests they are associated with cancer, endocrine disruption and brain impairment. Like chlorinated pesticides, fire retardant compounds are highly lipophilic and tend to accumulate in fatty tissue of animals in the food chain.
The standard method for determining chlorinated pesticide residue levels in meat employs GPC Cleanup with GC/ECD detection. In this study the flame retardant compound hexabromobiphenyl was simultaneously determined with a standard list of 20 chlorinated pesticides. Advances in GPC Cleanup column technology allows for a decrease in run time, keeping the entire procedure, extraction through analysis, close to 1 hour per sample.
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Anwendungsdatenblatt 132
Currently, 12 substances are regulated by the Stockholm Convention on Persistent Organic Pollutants (POPs) signed in May 2001 by 127 countries, and the work on finding new candidate chemicals to the convention has started. One group of substances in focus is polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs). They are formed during all types of incomplete combustion of organic matter, and they exhibit the characteristic POPs properties: persistence, bio-accumulation, adverse effects and potential for long-range environmental transportation to a certain extent. Many of the PAHs are carcinogenic, they are also believed to exhibit reproductive effects, as well as immune system inhibiting properties, genotoxicity and mutagenicity.
The development of innovative analytical methods for determination of PAHs has been and is of fundamental importance, due to the high carcinogenicity of these compounds. The quali-quantitative analysis of PAHs is an important challenge due to the low concentration at which these hydrocarbons may be present.
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Anwendungsdatenblatt 131
The use of Dietary Supplements by consumers has grown from <10% of the population to ~50% of the population over 10 years (US). Ginseng, one of the most popular botanical supplements, is a root crop requiring 4-7 years to mature. The long growing period increase the risk of fungal and insect attack. Numerous chlorinated pesticides, namely PCNB (Quintozene) and Tricyclazole are frequently found in ginseng samples. FDA & private laboratory testing revealed major contamination problems in the 1990’s which still persist today making residue monitoring a high priority. While many supplements can be routinely tested using modern techniques (QuEChERS), many chlorinated residues and high-lipid/saponin matrices can create challenges for this modern technique. Florisil column clean up (SPE) and Gel Permeation Chromatography (GPC) are utilized for such matrices. Historical GPC involved significant time and resources from the analyst to collect fractions, evaporate them and perform various solvent exchanges & SPE. Using the new-generation PrepLinc™ system, these functions are fully automated creating a ready-to-inject sample in an autosampler vial making GPC viable again for production laboratories. This poster (the first in a series) will introduce the system and briefly outline the methods utilized for sample preparation & provide matrix examples. Future posters/papers will provide further detail on the project.
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Anwendungsdatenblatt 120
Extract purification for pico- or nanogram scale GC/MS is time consuming, laborious and costly, and may suffer from performance variations in manual cleanup chromatography. Size exclusion (GPC) followed by adsorptive chromatography is useful for cleanup of biota, soil and sediment extracts for high resolution PCDD/PCDF analyses. GPC cleanup of extracts is allowed or encouraged in several EPA methods and is of great value to laboratories practicing such analyses. Sample extract cleanup for PCDD./PCDF always involve a carbon column stage. Sample concentrate, typically after other cleanups, is passed onto carbon and forward elution drives out various interferences. Reverse elution utilizes solvent containing a component (e.g. toluene) having great affinity for carbon. This disgorges PCDD/PCDF congeners into an eluate ready for evaporation and analysis.
In this study GPC eluate was forward eluted through a carbon cartridge (bed of powder mixed with granular substrate, packed between two frits) placed in line after the GPC column. During forward elution, target compounds collect at or near the column head while interferences are flushed forward. Valve switching enables reverse elution with toluene for collection of targets. Thus PCDD/PCDF sample cleanup can be conducted in highly automated fashion with minimal operator contact.
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Anwendungsdatenblatt 30
Chlorination of drinking water has been a commonly practiced method of disinfection for over a century. However, the disinfection by-products arising from the reaction of organic material in the water and chlorine may give rise to certain aberrant carcinogenic effects. EPA Method 552.1 and 552.3 prescribe procedures for testing of haloacid constituents in drinking water by ion-exchange or micro extraction, followed by esterification and quantitation by GC-ECD.
In this study, the 552.1 ion-exchange method is automated for different water samples to afford increased reproducibility, unattended operation, and consistency of sample loading and elution.
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- Bestimmung von leichten und schweren polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) in Fetten und Ölen pflanzlicher und tierischer Herkunft mittels automatisierter 2D-GPC und anschließender GC-MS-Detektion
- Automatisierte Probenvorbereitung für die Bestimmung von Pestizidrückständen in hocheffizienten Laboratorien mit GPC-GC-MS/MS und -LC-MS/MS
- Maximierte Probenaufgabe mit zweidimensionaler Gelpermeationschromatografie (2D-GPC)
- Automatisierung der Bausteine GPC, C1 und C2 der Methode L 00.00-34
- Maximizing Lipid Load With 2-Dimensional GPC Cleanup
- QuEChERS, SPE and GPC: A Comparison of Sample Preparation Techniques for Analysis of Pesticides in Problematic Matrices
- Automated GPC with Inline SPE to Improve Sample Cleanup Without Adding Time or Solvent
- Additional cleanup for DIN EN 12393 minimising matrix effects and improving result quality in GC-MS
- A Combined SPE Method for Analysis of Chloroacetic Acids in Drinking Water
- Cleanup-Methode für Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Ginseng
- Modifizierte Cleanup-Methode für Dioxine und persistente organische Schadstoffe (POPs)
- Automatisierung der Wasserextraktion mit dem SPE-Wasserextraktionssystem LVi
- Traditionelles Dioxin-Cleanup mit dem PrepLinc System
- Wiederauffindungsraten unterschiedlicher Pflanzenschutzmittel mit GPC und AccuVap
- Erfahrungen zur Automatisierung des GPC-Reinigungsver fahrens bei der Untersuchung von tierischen Lebensmitteln auf Chlorkohlenwasserstoffe
- Der Einsatz der automatischen Gelchromatographie zur Reinigung von Pesticidextrakten Organochlor
- Pflanzenbehandlungsmittel in Tabak und Tabakerzeugnissen
- Bestimmung der Fungizide Bitertanol, Fuberidazol, Imazalil, Rabenzazole, Triadimefon und Triadimenol in Pflanzen und Boden
- Methode zur Aufarbeitung von Lebensmitteln und Futtermitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft für die Multirückstandsbestimmung lipoid- und wasserlöslicher Pflanzenbehandlungsmittel
- Zur Analytik von Chlorkohlenwasserstoffen in Zwiebeln nach Reinigung mit der Gelpermeationschromatographie
- Schnelle Untersuchung von Milch auf chlorierte Kohlenwasserstoffe mittels automatischer Gelchromatographie
- Automatisierte Gelchromatographie als Reinigungsverfahren zum Nachweis von ECD-erfaßbaren Wirkstoffen, chlorierten Kohlenwasserstoffen, Pentachlorphenol sowie von Diphenyl und o-Phenylphenol in pflanzlichen Materialien
- Untersuchungen zum Einsatz der Gelpermeationschromatograpie in der Rückstandsanalytik
- Nachweis von Aflatoxin B1 in Futtermitteln für Milchtiere
- Bestimmung der Rückstände von aromatischen Dinitroverbindungen mittels gelchromatischer Reinigung
- Die Gelpermeationschromatographie, eine universelle Reinigungsmethode in der Analytik von Pflanzenschutzmitteln
- Untersuchungen zur Messung und Bewertung von Rückständen des Ektoparasitenbekämpfungsmittels Phoxim in Milch
- Methode zur Aufarbeitung von Lebensmitteln und Futtermitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft für die
- Multirückstandsbestimmung lipoid- und wasserlöslicher Pflanzenbehandlungsmittel
- Untersuchungen zur Gelchromatograpie (GPC) als Reinigungsverfahren in der Rückstandsanalytik von Tierarzneimitteln
- Eine schnelle Methode zur Bestimmung des Ebergeruchsteroids Androstenon
- Analysenverfahren zur Bestimmung von polychlorierten Dibenzodioxinen und Dibenzofuranen in Frauenmilch
- Untersuchungen zum Vorkommen von Moschus-Xylol in Fischen
- GPC-clean up von fetthaltigen Matrizes in der Rückstandsanalytik unter Verwendung von OPTIMA-Säulen
- Entwicklung einer Methode zur Bestimmung von Nitromoschusverbindungen im Hausstaub
Verbrauchsmaterial
Die eingeengten Proben können beispielsweise in GC Vials überführt werden. Dafür stehen temperierte Probenracks zur Verfügung, die 2 ml GC Vials aufnehmen:

Teilenummern:
BV022 Cap, Snap Cap, 2ml, Pk/100
BV023 Vial, 2ml, 12 x 32 mm, Snap Ring, Pk/100
Kontakt
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