Vor fast 40 Jahren begann Dohrmann mit der Konstruktion und
Fertigung von TOC Analysatoren. Seit der Eingliederung von
Dohrmann in die Tekmarfamilie entstanden weitere innovative
Laboranalysatoren wie der Phoenix 8000.
Das Nachfolgegerät Fusion wurde auf der Pittcon in Chicago
vorgestellt.
Der Fusion bietet mehr Flexibilität und ist Dank des
hohen Automatisierungsgrades, wie der automatischen Kalibrierfunktion,
ein ideales TOC Analysegerät für anspruchsvolle
Laboratorien.
Der Fusion nutzt die kraftvolle UV-Persulfat-Oxidation, die selbst
schwierige Matrices aufschließt. Durch die Umsetzung der statischen
Druckkonzentration („Static Pressure Concentration“)
ist der Fusion in der Lage, eine noch nie da gewesene Low-End Empfindlichkeit
zu erreichen.
Der Fusion basiert auf dem neuesten Stand der Technik und ist konzipiert, eine Vielzahl von Anwendungen abarbeiten zu können. Das PC-Bedienungsprogramm bietet Lösungen für einen erhöhten Probendurchsatz u.a. durch vordefinierte Methoden für alle TOC-Messbereiche sowie durch automatisierte Kalibrierung und dem automatisierten System Suitability Test.
Messbereiche UV/Persulfat Oxidation vs. Verbrennungsmethode
0,5 µgC
50 µgC
500 µgC
5 mgC
50 mgC
500 mgC
5000 mgC
50000 mgC
Reinstwasser
WFI
Trinkwasser
Meerwasser
Abwasser
Funktionen, die die Benutzerfreundlichkeit des TOC Fusion erhöhen:
Unbeaufsichtigte, automatische Kalibrierung
Exportierbare Reports in frei definierbaren Formaten einschließlich
Metadaten und Versionierung
Einfache Erstellung von Methoden und Probensequenzen
Automatische Verdünnung von Proben und Stammlösungen
Automatisierte Selbstdiagnose
21 CFR Part 11-Funktionalität
Electronic Records und Electronic Signatures (ERES), einschließlich
Audit Trails und Benutzer-Account-Management.
Film
Bestimmung des TOC-Gehalts einer Wasserprobe mit dem TOC Analysator
FUSION
Statische Druckkonzentration (SPC)
Während der TOC Analyse wird der organische Kohlenstoff in
der neu konzipierten UV Reaktionskammer oxidiert. Das Trägergas
treibt das CO2 aus der Probe zum Detektor. Ein Auslassventil nach
dem Detektor wird geschlossen um das gesamte Kohlendioxid in einer
Messung zu bestimmen.
Der Vorteil bei dieser Messmethode besteht darin, dass die gesamte
Probe im Detektor konzentriert und auf einmal gemessen wird. Diese
Technik schließt den inhärenten Fehler anderer Detektionsmethoden
aus.
Bild 1: Auslassventil schließen und Anreicherung
Bild 2: Detektion der Probe im NDIR Detektor
Bild 3: Öffnen des Auslassventils
Automatisierte Kalibrierung, Checkstandard und System Suitability Test Die Prozessschritte (Kalibrierung / System Eignungstest/Checkstandard) laufen beim TOC Fusion automatisiert ab. Für die Kalibrierung ist nur eine Stammlösung notwendig, der in eine der Positionen A-D eingestellt wird. Der TOC Analysator Fusion verdünnt die gewünschten Standards automatisch über das integrierte Spritzenmodul und kalibriert sich selbstständig. Das Gerät wertet die Kalibrierung anhand von benutzerdefinierten Grenzen aus. Liegen Werte außerhalb der Grenzen, wird eine durch den Benutzer festgelegte Aktion durchgeführt: Gerät pausiert und wartet auf Benutzereingabe, Gerät rekalibriert sich automatisch, Gerät ignoriert das Ergebnis und fährt mit der TOC Analyse fort. Die gleiche Funktion steht auch zur Verfügung, wenn zwischendurch ein Checkstandard oder ein System Eignungstest gemessen wird.
Eine für die Reinigungsvalidierung im Pharmabereich typische Kalibrierung ist die automatische Verdünnung einer 5,000 ppmC KHP-Stammlösung und die Erstellung folgender Standards: 0,000 ppmC KHP - 0,500 ppmC KHP - 2,500 ppmC KHP und 5,000 ppmC KHP.
TOC Analyse
Die Analytik (IC Sparge / UV-Persulfataufschluss) findet komplett an der sichtbaren Gerätevorderseite statt. Die Analytik kann zu jedem Zeitpunkt beobachtet werden. Außerdem wird in der Ansteuerungssoftware der aktuelle Status angezeigt; an der Gehäusefront befindet sich auch eine Signalanzeige, die den jeweiligen Status des Gerätes visuell darstellt.
Systemdiagnose: Alle Baugruppen des TOC Analysators Fusion können
über die Diagnosefunktion manuell angesteuert und überprüft
werden. Außerdem lässt sich ein halbautomatischer Benchmarktest
durchführen, der alle Funktionen des Fusion überprüft
und anschließend einen Report erstellt.
Anwendungsgebiete
Reinstwasser, Trink- und Oberflächenwasser, Grundwasser, Reinigungsvalidierung, Water for Injection (WFI), Kühlwasser, USP, EP, JP
Offizielle Methoden EP 2.2.44/JP, EPA 415.1- 415.3, 9060A Standard Method 5310C, ASTM D4779 and D4839, prENV 13370 und
Reiniungsvalidierung / USP TOC Method <643>
LAWA AQS-Merkblatt P14
Zertifikate
CE, EMC EN 50081-1 und EN 50082-1
Probengeber Der Probengeberteller verfügt in der Standardausstattung über 75 Positionen für 40 ml Probenflaschen und 4 Positionen für 125 ml Probenflaschen. Für die Kalibrierung des Fusion ist es nicht notwendig, Kalibrierlösungen herzustellen. Eine Stammlösung wird in ein 125 ml Probenglas abgefüllt und in den Probengeber gestellt.
Es stehen folgende Probenteller zur Verfügung:
• 75 Positionen; 40ml VOA vials (28 x 95 mm) + 4 Positionen mit 125 ml Flaschen für Standards, SST etc.
• 90 Positionen; 55ml test tubes (25 x 150 mm) + 4 Positionen mit 125 ml Flaschen für Standards, SST etc.
• 120 Positionen; 20ml test tubes (18 x 150 mm) + 4 Positionen mit 125 ml Flaschen für Standards, SST etc.
Dokumentation Fusion Validation Support Package IQ-OQ-PQ
Unser geschultes Personal führt die Installation Qualification, Operation Qualification und Performance Qualification mit kompletter Dokumentation, sowie jährliche Re-Qualifizierungen durch.
Außerdem bieten wir ein Cleaning Validation Manual an, welches zur Validierung der Reinigungsvalidierung verwendet wird.
ANTEC GmbH
Analysen- und Prozesstechnik Hauptstraße 4
82404 Sindelsdorf